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Geschichte |
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Herr Fritz-Dieter Kochendörfer hatte sich nach
seiner Erblindung im Jahr 1964 der Sozialarbeit verschrieben und führte
in München vier Wohnheime für nichtsesshafte und strafentlassene
Männer. Aufgrund des Selbstmordes einer Schwangeren gründete
er im Jahr 1968 zusammen mit seiner Frau Gisela Kochendörfer
das erste Mutter-Kind-Heim in Halfing. Sein Motto lautete:
"Von allen Kostbarkeiten, die wir besitzen,
ist der Mensch die Wertvollste." |
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Es wurden dann noch drei weitere Häuser, sowie 1972 der erste
Kindergarten in Halfing eröffnet. Nach dem Tod von Fritz-Dieter
Kochendörfer im Jahr 1978 führte Gisela Kochendörfer
die konfessionell nicht gebundene Einrichtung zusammen mit entsprechendem
Fachpersonal weiter, reduzierte aber im Laufe der Zeit auf zwei Häuser,
die Platz für 28 Mütter und ihre Kinder bieten. |
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Ihre Tochter Silke, die von Kindheit an
in die Arbeit involviert war und sich nach dem Abitur zum Studium
an der Katholischen Universität Eichstätt entschloss, hatte
sich das Ziel gesetzt, das Lebenswerk ihrer Eltern zu erhalten und
fortzuführen. Sie schloss 1997 ihr Studium zur Diplom-Pädagogin
ab. Neben dem vollen Einstieg in den Gruppendienst bildete sie sich
außerdem zur Sozialwirtin (bfz/FH) weiter.
Im Jahr 2004 übergab Gisela Kochendörfer die Einrichtung
an ihre Tochter Silke, die seitdem die Leitung innehat. |
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Am 20.12.2007 verstarb Gisela Kochendörfer nach kurzer schwerer Krankheit. |